Carrara

Der toskanische Schnee - Carrara Marmor

Auf den ersten Blick wirken sie wie schneebedeckte Bergspitzen in der Schweiz. Je näher man jedoch dem Carrara-Gebirge und der auf den ersten Blick unscheinbaren Stadt kommt, erkennt man den feinen Marmorstaub, der sich auf Strassen und Gebäuden gelegt hat.

Wer sich den Abbau des edlen Gesteins einmal selbst anschauen möchte, der folgt einfach den Schildern die Berge hinauf. Schweres Gerät, meterhohe Marmorblöcke entdeckt man hierbei ebenso wie die zahlreichen Souvenir-Läden, in denen man Kunstwerke, Schmuck oder Dekoartikel aus echtem Carrara Marmor erstehen kann.

Obwohl die Preise dem kaufwilligen Tourismus bereits angeglichen wurden, kann man hier und da doch noch ein hübsches Souvenir für ein paar Euro erstehen. Wer’s noch ein bisschen günstiger mag, kann sich an einer Straßenecke unbeobachtet ein paar Steine mitnehmen, die hier überall herumliegen.

Kleiner Tipp: Den Kleintransporter für das lang ersehnte Marmorbad allerdings nicht in Erwägung ziehen :O)

Irgendwann gelangt man auf der kurvenreichen Strasse zu einem der Abbaugebiete. Riesige Marmorblöcke werden hier in mathematisch akkurater Art und Weise abgetragen und warten auf ihren Abtransport.

Irgendwann sollte man allerdings auf der immer holpriger werdenden Strasse umkehren und in Richtung Hafen steuern, wo die zentnerschweren Marmorriesen auf Schiffe geladen werden. Die glückliche Entdeckung des Marmors verschaffte der Stadt Carrara bis heute einen florierenden Exporthandel.